Lohnt sich ein Film für ein kleines Unternehmen überhaupt?
Häufig gerade dann. Ein Handwerksbetrieb mit acht Leuten hat kein Marketingteam, das täglich Inhalte produziert — dafür ein Alleinstellungsmerkmal, das man sehen muss, um es zu verstehen. Ein einziger gut gemachter Film ersetzt in dem Fall eine Menge Erklärungsarbeit und läuft jahrelang.
Was kostet ein Film bei Ihnen?
Das hängt von Aufnahmeterminen, Team und Nachbearbeitung ab. Ein kompakter Recruitingfilm startet deutlich niedriger als eine mehrteilige Dokumentation. Der
Preisrechner weiter oben gibt Ihnen in einer Minute eine ehrliche Spanne — das verbindliche Angebot bekommen Sie nach dem Erstgespräch innerhalb von 48 Stunden schriftlich.
Wie lange dauert eine Produktion?
Vom Erstgespräch bis zum fertigen Film liegen üblicherweise drei bis sechs Wochen — abhängig von Umfang und Ihren Freigaben. Der Aufnahmetermin selbst dauert meist einen halben Tag, und davon steht jede Person nur 20 bis 30 Minuten vor der Kamera. Für kurzfristige Anlässe wie Events oder Kampagnenstarts geht es auch schneller; das klären wir vorab ehrlich, statt es zu versprechen und dann zu reißen.
Müssen wir vor der Kamera sprechen?
Nur wenn Sie möchten. Viele unserer Kunden stehen ungern vor der Kamera. Wir arbeiten mit Interviewführung statt Textkarten, drehen im gewohnten Arbeitsumfeld und schneiden so, dass am Ende nur die guten Sätze übrig bleiben. Alternativ arbeiten wir mit Sprecherstimme oder reinem Bildmaterial.
Wie messen wir, ob sich der Film gelohnt hat?
Wir legen vor dem Dreh eine Kennzahl fest — Bewerbungen, Anfragen, Aufrufe oder Wiedergabezeit. Bei Elektro Pahl waren es 21 Bewerbungen, bei der Lanserhof-Doku über 20.000 Aufrufe und 2.169 Stunden Wiedergabezeit. Ohne vorher definiertes Ziel lässt sich hinterher nichts belegen, deshalb machen wir das grundsätzlich.
Was unterscheidet Sie von anderen auf der Insel?
Zwei Dinge. Erstens der Hintergrund aus der professionellen europäischen Werbebranche mit klarem Fokus auf Lichtsetzung — das sieht man dem Bild an. Zweitens die Distribution: Über die Kooperation mit Sylt1 und Addressable TV bringen wir Ihren Film dorthin, wo er gesehen wird, statt ihn nur abzuliefern.
Arbeiten Sie nur auf Sylt?
Sylt ist unser Standort, keine Begrenzung. Wir drehen im gesamten Norden — Niebüll, Flensburg, Kiel, Hamburg — und bundesweit, für die Stadt Neu-Isenburg in Hessen zum Beispiel. Anreise und Übernachtung stehen transparent im Angebot; ab zwei Terminen rechnet sich das fast immer. Beraten und gedreht wird auf Deutsch, Englisch oder Niederländisch.
Warum setzen Sie nicht einfach auf KI-generierte Videos?
Weil Menschen von Menschen kaufen. Ein generiertes Video zeigt Personen, die es nicht gibt — und jeder Wettbewerber kann in zehn Minuten dasselbe erzeugen. Bei einem Recruitingfilm wird es sogar zum Bumerang: Der Bewerber kommt zum ersten Arbeitstag und trifft niemanden aus dem Video. Wir nutzen KI trotzdem täglich — für Transkription, Untertitel, Recherche und im Schnitt. Nur nicht für das, was Ihre Kunden am Ende glauben sollen.
Wir sind Makler — lohnt sich ein Film pro Objekt wirklich?
Bei Sylter Objekten fast immer. Ihre Käufer sitzen in Hamburg, Düsseldorf oder München und entscheiden anhand des Films, ob sie überhaupt anreisen. Das spart Ihnen Besichtigungen, die nichts bringen. Der zweite Effekt wird oft unterschätzt: Makler, die Filme anbieten, kommen leichter an Alleinaufträge, weil der Verkäufer sieht, dass Sie mehr tun als Fotos hochladen. Ab vier Objekten im Jahr wird es im Abo deutlich günstiger.
Was ist der Unterschied zwischen einem Sylt1-Beitrag und einem Werbespot?
Ein Werbespot wird sofort als Werbung erkannt und muss seine Botschaft in 10 bis 30 Sekunden unterbringen. Ein redaktioneller Beitrag ist journalistisch aufbereitet, hat mehrere Minuten Zeit und überträgt die Glaubwürdigkeit des Senders auf Sie. Sylt1 erreicht dabei 12,5 Millionen Haushalte in Deutschland, Österreich und der Schweiz bei rund 224.000 Zuschauern täglich — davon 76 % über 45 und einkommensstark. Nach der Ausstrahlung läuft der Beitrag auf Ihrer Website und in Social Media weiter.
Bekommen wir auch Hochkant-Content für Social Media?
Ja — und zwar aus demselben Dreh. Wir nehmen grundsätzlich in 4:3 auf, also mit mehr Bildfläche oben und unten. Daraus schneiden wir 16:9 für Website und TV, 9:16 für Reels, Stories und TikTok sowie 1:1 und 4:5 für den Feed, ohne dass jemandem der Kopf abgeschnitten wird.
Wie das aussieht, sehen Sie hier.
Warum drehen Sie in 4:3 und nicht direkt in 16:9?
Weil 16:9 eine Sackgasse ist, sobald Sie Social Media bedienen wollen. Wer aus einem 16:9-Bild hochkant herausschneidet, verliert Stirn oder Kinn — das Ergebnis sieht immer nach Notlösung aus. In 4:3 haben wir oben und unten Reserve und können jedes Format sauber herausziehen. Da wir in 4K oder höher aufnehmen, bleibt auch der 9:16-Ausschnitt in voller HD-Qualität. Der praktische Vorteil für Sie: Wenn ein Jahr später eine andere Fassung gebraucht wird, greifen wir ins vorhandene Material statt neu zu drehen.
Wie viele Videos bekommen wir für unser Geld konkret?
Beim Kompakt-Paket rund 9 Assets, bei Plus rund 28, bei Kampagne rund 56 — Hauptfilm, Kurzfassungen, Teaser, Hochkant-Cutdowns, Feed-Formate, Untertitelfassungen und Standfotos. Die vollständige Aufstellung finden Sie in der
Liefermengen-Tabelle. Wichtig zu verstehen: Alle drei Pakete basieren auf derselben Aufnahme. Der Aufpreis geht in die Postproduktion, nicht in einen zweiten Termin — deshalb lohnt es sich fast immer, gleich mehr mitzunehmen.
Wem gehört das Material am Ende?
Sie erhalten umfassende Nutzungsrechte an den fertigen Filmen und Fotos für die vereinbarten Kanäle — das steht schriftlich im Angebot. Rohmaterial und Projektdateien geben wir nicht heraus; die bleiben bei uns archiviert. Das ist branchenüblich und hat für Sie einen praktischen Vorteil: Wenn Sie später eine andere Fassung, einen zusätzlichen Schnitt oder ein Reframe brauchen, greifen wir auf das Archiv zu — ohne neuen Termin und ohne dass Sie Dateien verwalten müssen.